Museen

In der Lüneburger Heide gibt es eine Vielzahl von interessanten Museen, die dem Besucher unterschiedlichste Themengebiete näher bringen:

 

Puppenmuseum Jesteburg

Seit 18 Jahren befindet sich in einem malerischen Fachwerkhaus in Jesteburg ein Puppenmuseum. Umgeben von historischen Puppen, Schaukelpferden und Puppenstuben kann der Besucher in diesem Museums-Cafe 180 Jahre Puppengeschichte bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen genießen. Bei schönem Wetter wird im Garten serviert.

 

Link zur Website des Puppenmuseums

Spielzeugmuseum Soltau

Angefangen hat alles vor über 30 Jahren mit ein paar Puppen, die sich Hannelore Ernst auf einem Flohmarkt besorgte. 1984 entschloss sie sich dann dazu, ihre stetig wachsende Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Spielzeugmuseum zu gründen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Museum auf wunderbare Weise entwickelt. Inzwischen gibt es drei Etagen voller historischem Spielzeug und kreativer Spielmöglichkeiten.

 

Das Museum kann 365 Tage im Jahr besucht werden. 

 

Link zur Website des Spielzeugmuseums

Deutsches Panzermuseum Munster

Seit 25 Jahren ist das Deutsche Panzermuseum Munster die erste Adresse für über 70.000 Besucher im Jahr, die am größten Standort des Deutschen Heeres einen umfassenden Einblick in die Militärgeschichte erhalten möchten.

 

Auf rund 7.500 m² Hallenflächen werden Exponate aus über 100 Jahren Deutscher Militärgeschichte gezeigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den gepanzerten Truppen. Nicht zu kurz kommt die Darstellung der Geschichte des Standortes Munster u.a. durch Uniformen, durch originale Nissenhütte und Feldhaus.

 

Die Ausstellung im Deutschen Panzermuseum verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Deutschen Panzertruppen seit 1916 bis heute als Teil der gesamten Deutschen Geschichte darzustellen und ihren technischen Werdegang aufzuzeigen. Um die geschichtliche Orientierung zu betonen, werden zu den militärischen Exponaten zeitgeschichtliche Dokumentationen gezeigt. 

 

Link zur Website des Deutschen Panzermuseums Munster

Filmmuseum Bendestorf

Nach Kriegsende entwickelten sich die Bendestorfer Filmstudios zu den größten der damaligen Westzone. Von 1947 bis heute entstanden knapp 100 abendfüllende Spielfilme und Filmserien. Alle großen deutschen Schauspieler und auch viele aus dem Ausland haben in Bendestorf gedreht. Filme wie "Die Sünderin" (mit Hildegard Knef), "Ave Maria" (mit Zarah Leander) und "Heideschulmeister Uwe Karsten" (mit Claus Holm) entstanden hier. Das Filmmuseum zeigt die Filmtechnik der frühen Nachkriegsjahre wie Kameras, Scheinwerfer, Schneidetische und anderes mehr. Plakate, Szenenbilder, Original-Drehbücher und Autogramm-Bilder der Schauspieler runden die Ausstellung ab. Im Videoraum können nach vorheriger Anmeldung mehr als 50 in Bendestorf gedrehte Filme angesehen werden. Zudem bietet das Museum Interessierten die Möglichkeit, 16-Millimeter-Filmmaterial zu sichten und zu schneiden.

 

Link zur Website des Filmmuseums Bendesdorf

Archäologisches Museum Oldendorf (Luhe)

Im Archäologischen Museum von Oldendorf (Luhe) befindet sich der Großteil der Funde aus der nahe gelegenen Oldendorfer Totenstatt. In der Ausstellung „Wohnungen für die Ewigkeit – 5700 Jahre Oldendorfer Totenstatt“ bekommen die Besucher anhand eindrucksvoller Grabfunde weitreichende Informationen über die Einwanderung der ersten Ackerbauern und die Errichtung ihrer Grabanlagen im Luhetal. Die Ausstellung des Museums beherbergt zudem eine ganze Reihe der bedeutendsten archäologischen Funde von den wichtigsten Fundplätzen der Region, die sich hier als Dauerleihgabe des Lüneburger Museums befinden.

 

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Pult- und Federkiel-Museum in Insel

Im „Pult- und Federkiel-Museum“ in Insel (Schneverdingen) werden in liebevoll hergerichteten Räumen eine Fülle an Ausstellungsstücken präsentiert. In den Schränken, Regalen und Vitrinen ist eine Sammlung vorhanden, die mit alten Schulranzen, Arbeiten aus dem Werk- und Handarbeitsunterricht, Globen, Schultüten, Zeugnissen, Arbeitsheften, Schiefertafeln und anderen Relikten einen guten Einblick in schulische Abläufe früherer Zeit vermittelt. Altes Mobiliar und alltägliche Gegenstände aus dem früheren Schulleben lassen vor dem geistigen Auge des Besuchers fast eine Klasse von damals wieder auferstehen. Natürlich fehlen Griffel, Schiefertafel, Abakus und Rohrstock nicht. Schulbücher und Fotos aus dem Partnerort Insel/Altmark in der früheren DDR runden den Fundus ab. Mit einem Ehrenplatz wird stilvoll das Leben der Heidedichterin Marie Kupfer gewürdigt. Einige Schautafeln informieren über Leben und Wirken der Dichterin.

 

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