• Grünland im Melbecker Moor
  • Detailausschnitt Frau und Junge schauen sich den Torboden an
  • Melbecker Moor mit Schnee bedeckt
  • Melbecker Moor mit Schnee bedeckt
  • Melbecker Moor im Herbst
  • Detailausschnitt Torfhügel im Melbecker Moor
  • Heide / Moor / Offenland
    • Heide / Moor / Offenland

Melbecker Moor

Opfer der Lüneburger Salzindustrie

Das Große Moor in Melbeck hat eine ganz besondere Geschichte. Hier wurde Torf zur Befeuerung der Saline in Lüneburg abgebaut.

Heute sind nur noch zusammengesackte kleine Reste von Moorblöcken zu entdecken, die aber einen guten Eindruck von der einstigen Mächtigkeit des Hochmoores vermitteln. Weite Teile des Hochmoores wurden ab 1914 in Grünland umgewandelt und werden bis heute landwirtschaftlich genutzt.

Schon gewusst? Städte wie Lüneburg waren auf Rohstofflieferungen angewiesen...

Bereits im Mittelalter waren Städte wie Lüneburg auf Rohstofflieferungen aus der Umgebung angewiesen. Nachdem Holz als Energielieferant für Hausbrand, Brauereien, Ziegeleien und die Saline knapp und teuer geworden war, begann man nach Alternativen zu suchen. Torf spielte seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle, allein die Saline verbrauchte jährlich eine halbe Million Kubikmeter. Mitte des 19. Jahrhunderts löste Steinkohle den Torf ab.

Infos zu Barrierefreiheit: Melbecker Moor

  • es ist kein Parkplatz vorhanden
  • Weg teilweise uneben
  • Bodenoberfläche besteht aus Sand oder Wiese
  • kein Behinderten-WC vorhanden
  • Sitzgelegenheiten sind vorhanden (Bänke)
  • Familienfreundlich

Kartenansicht

  • Koordinaten: N53.16961 E10.40890
  • Lage: Melbeck, Am Großen Moor
  • Parken: nach StVO