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Naturdenkmal Eiche-Hainbuche

Naturdenkmale sind einzelne Naturschöpfungen, die wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit besonderen Schutz genießen. All diese Kriterien erfüllt auch diese mächtige Eiche, die von einer Hainbuche in spektakulärer Weise umschlungen wird. Umkreisen sie einmal die Eiche und folgen Sie mit dem Auge dem typischen Drehwuchs der Hainbuche. Ein Besuch lohnt übrigens zu jeder Jahreszeit.

 

Die Germanen beteten die Eiche an, die dem Gewittergott Donar geweiht war. Der heilige Bonifatius fällte die Donareiche bei Geismar im Jahr 723, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne. Geblieben ist ihre ökologische Bedeutung. Fast 500 Tierarten sind auf Eichen spezialisiert, was sich sogar in Tiernamen zeigt: Eichenspinner, Eichengallwespe, Eichenbock, Eichelhäher.



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Koordinate: N53.02134 E9.82197

Lage: zwischen Ahlften u. Wolterdingen; Ahlftener Kirchweg

Parken: nach StVO