Ein Gruppenführer mit einer Gruppe Kinder beim durchwaten eines Schlammweges

Museen

In der Lüneburger Heide gibt es eine Vielzahl von interessanten Museen, die dem Besucher unterschiedlichste Themengebiete näher bringen:

Museumsdorf Seppensen

Sniers Hus im Museumsdorf Seppensen

 

Rund um einen zentralen Dorfplatz finden Sie regionstypische Häuser und Einrichtungen. Diese Gebäude konnten vor dem Totalverlust gerettet werden und wurden hier wieder aufgebaut:

  • die alte Dorfschule von 1880 mit dem Heimatmuseum, einer eingerichteten Schusterwerkstatt und einer umfangreichen heimatkundlichen Bibliothek,
  • das Sniers Hus aus Regesbostel, das 1986 in Seppensen wieder aufgebaut wurde. Der Besucher erhält hier einen authentischen Einblick in das Leben, Wohnen und Wirtschaften der Heidebauern vom 17. bis 19. Jh.
  • das ca. 100 Jahre alte Backhaus aus Kampen, in dem in den Sommermonaten regelmäßig gebacken wird,
  • die Durchfahrtsscheune aus  Otter,
  • ein Schaubienenstand der 2012 errichtet wurde. Hier finden jährliche Anfänger-Schulungen für Freizeitimker und Informationsveranstaltungen für Kindergartengruppen und Schulklassen statt,
  • die  historische Schmiede, die 2013 errichtet wurde, mit der Werkstatt des letzten Buchholzer Dorfschmieds Arnold Kahnenbley. Hier werden regelmäßig Schmiedekurse angeboten.

Ein Brunnen mit einer Sodwippe und ein gepflegter Bauerngarten mit heimischen Nutz- und Zierpflanzen runden das Bild ab.
Das Gelände ist frei zugänglich. Die Gebäude sind in den Monaten April bis September regelmäßig am 1. und 3. Sonntag von 14:00 bis 16:00 und an den Backtagen (jeweils am 3. Sonnabend im Monat) von 15:00 - 17:00 geöffnet. Weitere Besichtigungen auf Anfrage.

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Holmer Mühle

Wassermühle Holm

Die Holmer Wassermühle liegt direkt an der Seevebrücke. Die Grundmauern stammen aus dem 16. Jahrhundert. Mitglieder des Geschichts- und Museumsvereins Buchholz und Umgebung e.V. haben ab 1977 das Gebäude liebevoll saniert. Das Mahlwerk wurde 1981 erneuert. Seitdem wird es an den Mahltagen (jeweils 2. Sonnabend im Monat) und am Deutschen Mühlentag in Betrieb genommen. Bei diesen Mahltagen ist die Mühle von 10:30 bis 13:00 geöffnet und kann besichtigt werden. Sie können dann Mehl und Brot aus Bio-Getreide kaufen. Im gemütlichen Kaminraum werden die Besucher dann auch mit Schmalz- und Kräuterbroten und Kaffee oder Tee bewirtet. Im Obergeschoss der Mühle organisiert der Verein in unregelmäßigen Abständen Vorträge, Konzerte und Kunstausstellungen.

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Spielzeugmuseum Soltau

Das Spielzeugmuseum Soltau

Angefangen hat alles vor über 30 Jahren mit ein paar Puppen, die sich Hannelore Ernst auf einem Flohmarkt besorgte. 1984 entschloss sie sich dann dazu, ihre stetig wachsende Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Spielzeugmuseum zu gründen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Museum auf wunderbare Weise entwickelt. Inzwischen gibt es drei Etagen voller historischem Spielzeug und kreativer Spielmöglichkeiten. Das Museum kann 365 Tage im Jahr besucht werden.

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Deutsches Panzermuseum Munster

Das deutsche Panzermuseum Munster

Seit 25 Jahren ist das Deutsche Panzermuseum Munster die erste Adresse für über 70.000 Besucher im Jahr, die am größten Standort des Deutschen Heeres einen umfassenden Einblick in die Militärgeschichte erhalten möchten.

Auf rund 7.500 m² Hallenflächen werden Exponate aus über 100 Jahren Deutscher Militärgeschichte gezeigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den gepanzerten Truppen. Nicht zu kurz kommt die Darstellung der Geschichte des Standortes Munster u.a. durch Uniformen, durch originale Nissenhütten und Feldhäuser.

Die Ausstellung im Deutschen Panzermuseum verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Deutschen Panzertruppen seit 1916 bis heute als Teil der gesamten deutschen Geschichte darzustellen und ihren technischen Werdegang aufzuzeigen. Um die geschichtliche Orientierung zu betonen, werden zu den militärischen Exponaten zeitgeschichtliche Dokumentationen gezeigt.

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Filmmuseum Bendestorf

Aussenansicht Filmmuseum

Nach Kriegsende entwickelten sich die Bendestorfer Filmstudios zu den größten der damaligen Westzone. Von 1947 bis heute entstanden knapp 100 abendfüllende Spielfilme und Filmserien. Alle großen deutschen Schauspieler und auch viele aus dem Ausland haben in Bendestorf gedreht. Filme wie "Die Sünderin" (mit Hildegard Knef), "Ave Maria" (mit Zarah Leander) und "Heideschulmeister Uwe Karsten" (mit Claus Holm) entstanden hier. Das Filmmuseum zeigt die Filmtechnik der frühen Nachkriegsjahre wie Kameras, Scheinwerfer, Schneidetische und anderes mehr. Plakate, Szenenbilder, Original-Drehbücher und Autogramm-Bilder der Schauspieler runden die Ausstellung ab. Im Videoraum können nach vorheriger Anmeldung mehr als 50 in Bendestorf gedrehte Filme angesehen werden. Zudem bietet das Museum Interessierten die Möglichkeit, 16-Millimeter-Filmmaterial zu sichten und zu schneiden.

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Archäologisches Museum Oldendorf (Luhe)

Ausstellungsstück im Archäologischen Museum Oldendorf (Luhe)

Im Archäologischen Museum von Oldendorf (Luhe) befindet sich der Großteil der Funde aus der nahe gelegenen Oldendorfer Totenstatt. In der Ausstellung „Wohnungen für die Ewigkeit – 5700 Jahre Oldendorfer Totenstatt“ bekommen die Besucher anhand eindrucksvoller Grabfunde weitreichende Informationen über die Einwanderung der ersten Ackerbauern und die Errichtung ihrer Grabanlagen im Luhetal. Die Ausstellung des Museums beherbergt zudem eine ganze Reihe der bedeutendsten archäologischen Funde von den wichtigsten Fundplätzen der Region, die sich hier als Dauerleihgabe des Lüneburger Museums befinden.

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Pult- und Federkiel-Museum in Insel

Das Pult- und Federkiel-Museum in Insel

Im „Pult- und Federkiel-Museum“ in Insel (Schneverdingen) werden in liebevoll hergerichteten Räumen eine Fülle an Ausstellungsstücken präsentiert. In den Schränken, Regalen und Vitrinen ist eine Sammlung vorhanden, die mit alten Schulranzen, Arbeiten aus dem Werk- und Handarbeitsunterricht, Globen, Schultüten, Zeugnissen, Arbeitsheften, Schiefertafeln und anderen Relikten einen guten Einblick in schulische Abläufe früherer Zeit vermittelt. Altes Mobiliar und alltägliche Gegenstände aus dem früheren Schulleben lassen vor dem geistigen Auge des Besuchers fast eine Klasse von damals wieder auferstehen. Natürlich fehlen Griffel, Schiefertafel, Abakus und Rohrstock nicht. Schulbücher und Fotos aus dem Partnerort Insel/Altmark in der früheren DDR runden den Fundus ab. Mit einem Ehrenplatz wird stilvoll das Leben der Heidedichterin Marie Kupfer gewürdigt. Einige Schautafeln informieren über Leben und Wirken der Dichterin.

Heidemuseum Dat ole Huus

Dat ole Huus

Das Wilseder Heidemuseum "Dat ole Huus" ist eines der ältesten Bauernhäuser im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und stammt im Kern aus dem Jahr 1513. Es vermittelt Ihnen einen lebensnahen Eindruck vom Leben und Treiben auf einem Heidehof um 1850. Sein Gründer Bernhard Dageförde - selbst ein Kind der Heide - sammelte schon um 1900 viele Alltagsgegenstände, Möbel und Werkzeuge aus der Umgebung und konnte 1907 das Heidemuseum als eines der ersten Freilichtmuseen Deutschlands damit einrichten. Das Museum ist zwischen Mai und Oktober geöffnet.