Sagenhafte Heide
In Undeloh lernen Sie die geheimnisvolle und sagenumwobene Heide kennen. Während der geführten Nordic Walking-Tour und der Rückfahrt mit der Heide-Kutsche können Sie den Zauber der Landschaft auf sich wirken lassen. In einem Vortrag erfahren Sie, wie die Heidelandschaft entstanden ist. Wie Mensch und Tier in ihr lebten und leben zeigt Ihnen ein Besuch im Heidemuseum oder im Haus der Natur. Lauschen Sie am prasselnden Kaminfeuer den Märchen und Sagen der Heidjer.
Leistungen
- 2x Ü/HP (heidetypische Spezialitäten)
- 1x Heidjer-Eintopf in Wilsede
- Vortrag Heideentstehung am Anreisetag
- Geführte Nordic Walking-Tour (Rückfahrt mit der Kutsche)
- Besuch Heidemuseum (Wilsede) oder Haus der Natur (Undeloh)
- Märchen- und Sagenabend vor dem Kamin
- Sauna-/ Hallenbadbenutzung
Preis und Konditionen
- 145,- € (p.P. DZ); 155,- € (p.P. EZ)
- Buchbar vom 1. März bis 31. Mai und 1. Oktober bis 30. November
- Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Buchung
Landhaus Heideschmiede
Heimbucher Straße 27
21274 Undeloh
Tel 04189 | 81310
Fax 04189 | 314
E-Mail info@
landhaus-heideschmiede.de
Web www.landhaus-heideschmiede.de
Der Wilseder Berg und die Anfänge des Naturschutzes
Eiszeitliche Moränen haben den Wilseder Berg geformt. Mit 162, 9 Metern ist er die höchste Erhebung in der nordwestdeutschen Tiefebene. Der Blick über die weite Heidelandschaft ist beeindruckend. Der Göttinger Mathematiker Carl Friedrich Gauß nutzte 1820 den Gipfel als einen der Triangulationspunkte für die Vermessung des Königreichs Hannover. Aber auch eine andere Geschichte nahm hier ihren Anfang: Die idyllische Lage, der faszinierende Ausblick hatte Hamburger Geschäftsleute auf die Idee gebracht, den Wilseder Berg mit Wochenendhäusern zu bebauen. Der Heidepfarrer Wilhelm Bode aus Egestorf erkannte die Gefahr und erreichte in mühevollen Verhandlungen, dass der Verein Naturschutzpark e.V. (VNP) den Wilseder Berg kaufen konnte. Das war im Jahre 1910. Der Wilseder Berg und der bereits kurz zuvor erworbene „Totengrund“ bildeten so die Keimzelle des Naturschutzes in Deutschland. 1921 wurden Teile der Lüneburger Heide erstmals zum Naturschutzgebiet erklärt. Damit war es gelungen, eine typische Landschaft zu bewahren. Was damit erreicht wurde, fasst der VNP so zusammen:
Die Heideflächen im Naturschutzgebiet sind die größten zusammenhängenden Reste binnenländischer Zwergstrauchheiden Mitteleuropas. Sie haben deshalb für eine spezielle Tier- und Pflanzenwelt eine überlebenswichtige Bedeutung.
Der hohe Waldanteil von knapp 60 Prozent macht das NSG Lüneburger Heide gleichzeitig zu einem der größten Waldnaturschutzgebiete Deutschlands. Zusammen mit den vielen hier vorhandenen Moortypen und den Bachläufen stellt dieses Naturschutzgebiet somit eine verkleinerte Abbildung der zum Teil seit Jahrtausenden existierenden Lebensräume im nordwestdeutschen Tiefland dar.
Buchungshinweise
Evtl. Änderungen in der Preis- und Angebotsgestaltung können nicht ausgeschlossen werden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Buchung über mögliche Änderungen.



